bpt-Landesverband praktizierender Tierärzte Mecklenburg-Vorpommern, Tierseucheninfo

 

 

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Landesverband der Tierärzte im öffentlichen Dienst MV
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Paratuberkulose – Merkblatt des Lallf für Hoftierärzte

Informationen und Merkblätter des FLI Riems

Erste Verordnung zur Änderung der Schweinehaltungshygieneverordnung
(19.12.2013)
 

Tiergesundheitsgesetz (TierGesG) vom 22. Mai 2013
dazu: Änderung vom 4. November 2013
 

Leitfaden Biosicherheit (Niedersachsen)
Vorstellung des Leitfadens durch Dr. Andreas Finkensiep in der BTK

LeitfadenBiosicherheit_ZWEITEAUFLAGE_mitAnlagen
Vorstellung_Leitfaden_BTK
 

Merkblatt - Aujeszkischen Krankheit für Jäger und Tierärzte
(PDF-Datei - Mai 2011)


BVD - Anleitung des Lallf Rostock zur Erstellung Befundlisten auf HIT Basis und Hinweise
des Lallf Rostock zur BVD Bekämpfung

Kennzeichnung von Einhufern (30.03.2010 - PDF-Datei)

Erlass zur Durchführung der Verordnung zum Schutz der Rinder vor einer Infektion
mit dem Bovinen Virusdiarrhoe-Virus
   (08.03.2010 - PDF-Dateien)
 - BVDV-Landesdurchführungserlass - vom 26.02.2010
 - BVDV Anlage 1
 - BVDV Anlage 2
 - BVDV-Landesdurchführungserlass, 2. Änderung - vom 22.07.2010


Erlass zur diagnostischen Abklärung von Tierverlusten bei landwirtschaftlichen Nutztieren zur Früherkennung von verlustreichen Tierseuchen

dazu - Untersuchungsantrag zur Sektion im LALLF M-V  - (10.02.2010 - PDF-Dateien)
 

Pharmakovigilanz - Formular des FLI 18.4.08

Leitlinien Geflügelpest
(PDF-Datei, 20.08.2007)

Hinweise zur KSP-Früherkennung für praktizierende Kollegen

Aktuelle Hinweise zur Beprobung und Untersuchung auf AIV

Aktuelle Informationen des FLI Riems zu H5-N1
http://www.fli.bund.de/Aktuelle_Mitteilungen_aus_dem_NRL.471.0.html

Entnahmebesteck für die AIV-Diagnostik bei Katzen

Vogelgrippe: Lebensmittel sind ungefährlich
Beitrag als PDF-Datei (2 Seiten)(03.11.2005)

Alarmplan und Hinweise Geflügelpestbekämpfung
Link: www.mv-regierung.de/lm/doku/gp.pdf?id=0&u_id=0
 

BHV 1 - Serokonversionen nach Impfung mit kontaminiertem Impfbesteck
 

Leitlinien und Prüfliste für das Vorgehen in Milchviehbeständen
mit dem Krankheitsbild einer Faktorenerkrankung

Beitrag als PDF-Datei (30 Seiten) (09.10.2004)

Verordnung zum Schutz vor der Verschleppung der Klassischen Geflügelpest
vom 5. Februar 2004
Beitrag

Botulismus - Info der Lw-Kammer Westfahlen-Lippe
Link: www.lk-wl.de/tierproduktion/botulismus.htm+Botulismus+rind&hl=de&lr=lang_de&ie=UTF-8

Expertenrat: Dysenterie und Ileitis (26.12.2003 AHO Dr. Stein,Gyhum)
Link: www.animal-health-online.de/drms/schweine/taylordys.html

APP beim Schwein (AHO Dr. Stein, Gyhum)
Link: www.animal-health-online.de/drms/ahodownloads.html

Leberegel - Informationen und Erhebung der Verbreitung
Link: www.leberegel.de

Merkblatt Gefluegelpest
PDF-Datei

Merkblatt Abklärungsuntersuchung Geflügelpest M-V
PDF-Datei

Anmeldeformblatt Geflügelbestände für Tierhalter
Link: http://www.animal-health-online.de/drms/erfassungsbogen.pdf

Schweinepest-Diagnostik: Krankheitsbilder
Link: www.patho.vetmed.uni-muenchen.de/krankh/ESP_Makro_01.html

 

Wissenschaftler mahnen zu Bekämpfung der Paratuberkulose (07.11.2002)

Wusterhausen (aho) - Namhafte Wissenschaftler vom Institut für epidemiologische Diagnostik der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere und anderer deutscher Forschungseinrichtungen weisen eindringlich darauf hin, dass eine Paratuberkulose-Infektion von Rindern nicht nur wirtschaftliche Schäden auf Betriebsniveau, sondern hat auch zunehmend Folgen für den Tierhandel, vor allem für den Viehexport hat. Immer mehr Länder, die Vieh importieren, fragen nach Paratuberkulose-freien Zuchttieren.

Für die Betriebe entstehen infolge von Paratuberkulose-Erkrankungen hohe wirtschaftliche Schäden einerseits durch die eigentlichen Tierverluste selbst, andererseits vor allem aber durch eine verminderte Milchleistung, eine höhere Krankheitsanfälligkeit der betroffenen Tiere verbunden mit hohen Tierarztkosten sowie verminderte Schlachterlöse. Berechnungen aus den Niederlanden kamen zu dem Ergebnis, dass der Schaden für einen Betrieb mit 100 Milchkühen über einen Zeitraum von 20 Jahren 6800 ? pro Jahr betragen kann. In Betrieben mit klinisch kranken Tieren wird der Schaden auf 900 Euro pro klinisch krankes Tier geschätzt. Nach Berechnungen aus den USA betragen in infizierten Herden die Verluste je Kuh durchschnittlich 100 US-Dollar.

Lesen Sie hierzu den "Ratgeber Paratuberkulose" [1], an dessen Ende Sie einen Fragebogen zur Feststellung des Hygienestatus eines Milchviehbetriebes in Hinsicht auf Paratuberkulose als PDF-Dokument downloaden können.

Links
[1] http://www.animal-health-online.de/drms/rinder/para.htm
from: manfred.stein@ewetel.net (Dr. Manfred Stein (aho))

 

aid-PresseInfo Nr. 6/02 - 7. Februar 2002

(aid) - Der Erreger der Rotlaufseuche oder equinen Virusarteritis (EAV), ist ein für alle Pferde pathogenes Virus. In Deutschland kommt hauptsächlich der Bucyrusstamm vor, der meist nur einen subklinischen Krankheitsverlauf verursacht. Allerdings kann die Krankheit insbesondere bei immungeschwächten und jungen Tieren einen klinischen Verlauf nehmen. Nach  einer Inkubationszeit von 2 bis 14 Tagen können die Tiere neben Fieber von  42 °C, Appetitlosigkeit, Hautveränderungen, Schnupfen, Blutungen an der Zungenunterseite, Verdauungsstörungen insbesondere Ödeme an den Gliedmassen und Genitalorganen aufweisen. Bei Hengsten kann die Fruchtbarkeit vermindert sein und bei Stuten kann es zu Fruchtschädigungen bis zum Abort kommen. Die Übertragung von EAV erfolgt - ausser über das Sperma- im wesentlichen bei direktem Kontakt über Nasensekret, Speichel, Blut, Urin, Kot, Fruchtwasser sowie über Uterus- und Vaginalsekrete akut erkrankter Tiere. Die Ausscheidungsdauer bei diesen Übertragungswegen liegt je nach Übertragungsart zwischen 2 Tagen und 3 Wochen. Die Übertragung über das Sperma kann bei Hengsten zwischen wenigen Wochen bis zu mehreren Jahren (Langzeitausscheider) anhalten. Da das Virus auch alle Arten der Spermakonservierung überdauern kann, sind Hengste die "epidemiologische Zentralstelle" für die Übertragung. In Besamungsstationen nach EU-Standard dürfen virusausscheidende Hengste nicht verwendet werden. Der Nachweis von EAV im Sperma gelingt am sichersten in der geschlechtsaktiven Saison von Januar bis Juli. Nach einer Erstinfektion sind bereits nach wenigen Tagen Antikörper im Blut nachweisbar, die die Tiere über Jahre oder auch lebenslang gegen EAV-Infektion schützen. Infizierte Tiere sollten getrennt von nichtinfizierten Tieren aufgestallt werden. Für den Export von Pferden und Sperma gelten die Bestimmungen der Einfuhrländer. So wird z.B. in Japan seropositiven Wallachen und Stuten die Einfuhr verweigert, auch dann, wenn sie 3 Wochen nach akuter Infektion kein Virus mehr ausscheiden und über einen guten Schutz gegen das Feldvirus verfügen. Zuchthengste müssen deshalb unbedingt vor Ansteckung mit EAV geschützt werden, um letztendlich die Ausscheidung via Sperma zu vermeiden. Ausserdem sollten Impfprogramme geplant werden, um nach Entwicklung und Zulassung eines inaktivierten Impfstoffes zumindest für die Hengstaufzucht und -haltung optimierte Zuchtbetriebe zu erhalten.

aid, Dr. Sigrid Baars

 

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